Archäologisches Museum Oldendorf

von Julia Voigt

Megalithgräber - eine faszinierende Leistung

Rund 3.700 Jahren v. Chr. begann in der Lüneburger Heide die Einwanderung der ersten Ackerbauern. Sie errichteten monumentale Megalithgräber - ein enormer Aufwand, der ohne den Glauben an ein Weiterleben nach dem Tod nicht denkbar gewesen wäre. Noch heute zu besichtigen ist bei Amelinghausen die Oldendorfer Totenstatt. Dieser Anlage sowie dem Leben und dem Totenreich der damaligen Menschen widmet sich das Archäologische Museum Oldendorf/Luhe.

Die Kirche im Urlaubsort Essel
© Wolfgang Kleeblatt

Letzte Ruhestätten aus historischer Zeit sehen Sie in der Totenstatt

Die Oldendorfer Totenstatt stellt im Landkreis Lüneburg eines der interessantesten Steingräber dar, etwa 1,5 km von Oldendorf/Luhe entfernt. Sie setzt sich aus Hünenbetten, Steingräbern und Grabhügeln aus nahezu allen vor- und frühgeschichtlichen Epochen zusammen. Ein Rundwanderweg führt vom Archäologischen Museum durch die idyllische Landschaft zur Totenstatt, die sich inmitten einer Heidefläche befindet. Über die Anlage sowie über das Leben in der Frühgeschichte informiert im Museum ein Film.

Bockwindmühle in Rethem
© Wolfgang Kleeblatt

Das Museum informiert u.a. über die Errichtung von Grabanlagen

Das Archäologische Museum - die Ergänzung zur Oldendorfer Totenstatt - zeigt eindrucksvolle Grabfunde im Rahmen seiner Ausstellung "Wohnungen für die Ewigkeit - 5.700 Jahre Oldendorfer Totenstatt". Auf 100 qm widmet sich die sehr informative, abwechslungsreiche und professionell gestaltete Ausstellung in einem Hauptausstellungsraum und zwei Nebenräumen der Einwanderung der einst hiesigen Ackerbauern und der Errichtung ihrer Grabanlagen im Luhetal.

Fachwerkhaus in der Südheide
© Wolfgang Kleeblatt

Das um 1750 erbaute Schemmes-Hus ist schon eine Attraktion für sich

In einer denkmalgeschützten Rauchkate von etwa 1750 eröffnete die Gemeinde Oldendorf/Luhe im Jahre 2005 das Archäologische Museum. Das grundsanierte, denkmalgeschützte Gebäude - auch das Schemmes-Hus genannt - wurde einst vom Lehrer Johann Christoph Schmidt als Schul- und Wohnhaus errichtet. Im Obergeschoss finden Sonder- und Wechselausstellungen sowie kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen und Vorträge statt.

Die Minigolfanlage in Rethem im Aller-Leine-Tal
© Wolfgang Kleeblatt

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