Heidemuseum »Dat ole Huus«

von Julia Voigt

Leben in der Heide um 1850

Wie lebten die Bauern Mitte des 19. Jahrhunderts in der Lüneburger Heide? Das erfährst Du auf schöne, anschauliche Art und Weise im Heidemuseum "Dat ole Huus" in Wilsede.

Mitten im Naturschutzgebiet

Tauche ein in die Welt der Heidebauern in der Zeit um 1850. Wie lebte man früher in der Lüneburger Heide, wie sahen die tägliche Arbeit und der Alltag aus? Dies alles erfährst Du im Heidemuseum »Dat ole Huus«. Es befindet sich in Wilsede, einem kleinen Ort mitten im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, der nur zu Fuß, mit dem Pferd oder mit der Kutsche zu erreichen ist. Im August/September, wenn die Heide blüht, kommen täglich tausende Besucher nach Wilsede, in dem sonst nur 40 Bewohner zuhause sind.

Heidemuseum Dat ole Huus, Wilsede

Wie lebten die Heidebauern früher?

Das 1742 erbaute und 1907 von Lehrer Bernhard Dageförde eröffnete Heidemuseum »Dat ole Huus« ist von Mai bis Oktober geöffnet. Es informiert nicht nur eindrucksvoll über das Leben der Heidebauern, sondern auch über die Entstehung und Eigenheiten der Kulturlandschaft Lüneburger Heide. Zum Heidemuseum gehört der Ausstellungsschafstall auf dem Emhoff, in dem Du die Ausstellung »Naturschutz mit Weitblick« siehst.

Eingang zum Heidemuseum Wilsede

Faszinierende Ausstellungen und Gebäude

Allen Besuchern von Wilsede und des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide ist die Besichtigung des Heidemuseums und seiner Ausstellungen zu empfehlen. Es lohnt sich! In einem der Treppenspeicher auf dem Emhoff in Wilsede befindet sich die Ausstellung »Lebensraum Moor«. Hier kannst Du Dich über die faszinierende Vielfalt von Pflanzen und Tieren im Lebensraum Moor – ganz und gar nicht schaurig ...

Ausstellung des Heidemuseums in Wilsede

Führungen durchs Museum, den Ort und die Heide

Das Heidemuseum »Dat ole Huus« bietet auch Führungen an. Sowohl durch das Museum und die Ausstellungen als auch durch den Ort Wilsede, der mit seinen zahlreichen reetgedeckten, meist denkmalgeschützten Gebäuden an Idylle kaum zu überbieten ist. Auch ist eine erlebnisreiche Führung durch das Naturschutzgebiet möglich, etwa zum berühmten Totengrund und zum Wilseder Berg. Informationen erhälst Du beim Heidemuseum (Kontakt siehe unten) oder bei der Gästeführerin Hella Annecke.

Kutschfahrten Meyer, Lüneburger Heide

Erreichbar mit Kutsche, Rad oder zu Fuß

In Wilsede gibt es Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten. Du erreichst Wilsede mit der Kutsche (Linienverkehr ab Undeloh), per Fahrrad oder zu Fuß. Parkmöglichkeiten findest Du etwa in Niederhaverbeck oder Undeloh, wo sich auch das sehenswerte Heide-ErlebnisZentrum befindet. Von hier sind es zwischen 3 und 5 km bis nach Wilsede. Schön ist eine Tagestour ab Döhle vorbei an Wäldern und Heideflächen, dem Totengrund, dem Wilseder Berg und Wilsede (21 km langer Rundwanderweg).

Kontakt

Heidemuseum "Dat ole Huus"
Wilsede 3
29646 Bispingen-Wilsede
Heidemuseum "Dat ole Huus" im Internet
Email senden

Telefon

05194 987969-0

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