Erdölmuseum Wietze

von Julia Voigt

Schwarzes Gold im Heidesand

Die erste Asphaltstraße Deutschlands entstand 1838 in Hamburg: der Jungfernstieg. Zu dieser Zeit wurden Versuche unternommen, aus dem seit 1652 bekannten Wietzer Ölsand Asphalt zu gewinnen. Diese kleine Gemeinde in der Lüneburger Heide spielte bei der Erdölgewinnung Deutschlands eine wichtige Rolle. Hier fand 1858 sogar eine der weltweit ersten Erdölbohrungen statt. Spannend und faszinierend erzählt das Erdölmuseum in Wietze die Geschichte des Erdöls aus der Heide.

Freigelände vom Deutschen Erdölmuseum Wietze

In Wietze befindet sich eines der ältesten Erdölfelder Deutschlands. Von 1899 bis 1963 wurde hier mit gut 2000 Bohrtürmen Erdöl gefördert. Das Erdölmuseum hat von März bis November geöffnet. Auf dem großen Freigelände sieht man viele alte Geräte und Maschinen an originaler Stelle.

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Bohrturm im Erdölmuseum Wietze

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Das Deutsche Erdölmuseum Wietze wurde 1970 eröffnet

Es befindet sich auf dem ehemaligen Ölfeld. Bis heute sind noch überall Spuren der Erdölzeit entdecken. Viele ehrenamtliche Helfer sowie ein Trägermuseum betreiben engagiert das Museum. Es liegt westlich von Celle unweit der A7.

Bockwindmühle in Rethem
Bohrturm im Erdölmuseum Wietze

Schon im 17. Jahrhundert fanden die Wietzer Bauern Ölsand auf ihren Feldern und Wiesen.

Das Erdöl verkauften sie als Schmier- und Heilmittel. Zwischen 1900 und 1920 hatte das Erdölfeld in Wietze einen Anteil von 80 Prozent an der deutschen Erdölgewinnung. Eingestellt wurde die Ölförderung 1963.

Fachwerkhaus in der Südheide
Freigelände des Erdölmuseums Wietze

Julias Tipp

– Am besten besichtigt man das Erdölmuseum in Wietze mit einer Führung. Der Rundgang durch die Ausstellungshalle und das Freigelände dauert etwa 1,5 Stunden. Wer möchte, leiht sich einen Audioguide aus (2,50 €). So kann man das Museum auf eigene Faust erkunden.

Kontakt

Erdölmuseum Wietze
Schwarzer Weg 7-9
29323 Wietze
Erdölmuseum Wietze im Internet
Email senden

Telefon

05146 92340

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