Durch den wappengeschmückten "Langen Gang" mit seinen Barocktüren geht es zur Kapelle, dem Chor. Von der blauen Rokoko-Holzdecke gleitet der Blick zu den spätmittelalterlichen Gemäldefenstern, die den Raum beherrschen. Sie gehören zu den eindrucksvollsten Glasgemälden um norddeutschen Raum. Mit ihrem Reichtum an Farben und Formen kommen sie am besten in den Stunden der Morgensonne zur Geltung. Hoch oben in einer Wandnische die fast lebensgroße Stifterfigur des Grafen Walo (in Holz, um 1300), das älteste erhaltene Kunstwerk des Klosters, das auch den verheerenden Brand von 1482 überstanden hat.
Der Remter im gotischen Stil ist der Festraum des Klosters. Er bildet den Abschluß der Führung, die von sachkundigen Damen geleitet wird. Dort können auch Schriften, Karten und Dias erworben werden. Ein Spaziergang durch die Anlage und eine Betrachtung der barocken Grabsteine auf dem alten Friedhof können einen besinnlichen Abschluß bringen. Schutzpatron des Klosters - wie auch der angrenzenden Stadtkirche - ist Johannes der Täufer. Sein Bildnis befindet sich im linken Seitenfenster der Kapelle. Der Johannistag am 24. Juni wird mit einem "Offenen Singen" und einem Vespergottesdienst gefeiert; die Klosterdamen erscheinen dazu in ihrer Festtracht. Beide Veranstaltungen sind öffentlich zugänglich. Führungen können an diesem Tage nicht stattfinden.
Öffnungszeiten:
Preise:
Führungen:
April bis September: täglich 15.00 Uhr / 16.00 Uhr / 17.00 Uhr
Oktober: täglich 15.00 Uhr/ 16.00 Uhr
Am Karfreitag + am 24. Juni keine Führungen.
Bei Gruppen Voranmeldung erforderlich. Telefon 05161 / 4858380
Einzelführungen:
Erwachsene: 2,50 EUR Studenten und Kinder: 1,50 EUR Kinder bis 6 Jahre: Eintritt frei Gruppen ab 20 Pers.: 2,00 EUR pro Person