Als kulturhistorisches Relikt ist die Ellerndorfer Wacholderheide mit ihrem ungewöhnlichen Wacholderbestand und einem ganz eigenen Charme eine ungewöhnliche Attraktion mit hohem Erlebniswert für jeden Naturliebhaber. Den Fortbestand dieser regionaltypischen Landschaftsform sichert u.a. die dort weidende Heidschnuckenherde. Sie garantiert auch den Imkern den Ertrag des kostbaren Heidehonigs während der spätsommerlichen Heideblüte.
Die Ellerndorfer Wacholderheide befindet sich zwischen Eimke und Brockhöfe und gehört zu den letzten größeren Wacholderheidelandschaften der Region Lüneburger Heide. Der Reiz dieses idyllischen Fleckchens Erde besteht in dem hohen Anteil an teilweise 100jährigen Wacholdern und der leicht hügeligen Endmoränen-Landschaft der letzten Eiszeit. Besonders in den Heideblüte-Monaten August und September fasziniert und zieht diese einmalige Landschaft tausende von Besuchern an.
Herrlich ist die purpurne Heide mit den dunkelgrünen Wacholdern und alten Hutebuchen – mit ihren ausladenden und Schatten spendenden Baumkronen - anzusehen! Schmale Sandwege ziehen sich durch diese hügelige Heidelandschaft, die schon von weitem sichtbar sind. Ein typisches Relikt aus früherer Zeit ist der wieder aufgebaute Bienenzaun. Aus den zur wärmenden Sonne hin ausgerichteten geflochtenen Körben schwärmen die Bienen unermüdlich aus. Dies können interessierte Besucher ganz aus der Nähe beobachten.
Kontakt:
Stadt Uelzen Stadt- und Touristinformation Herzogenplatz 2 29525 Uelzen
von Hermann Cordes, Thomas Kaiser, Henning von der Lancken. Über touristische Informationen hinaus finden sich in diesem Buch interessante wissenschaftliche Details zu Geschichte und Naturkunde der Lüneburger Heide.