Deutsches Salzmuseum Lüneburg
© Deutsches Salzmuseum, http://www.salzmuseum.de
Mächtig und reich dank Salz
Salz war im Mittelalter einer der kostbarsten Rohstoffe – mit ihm konnte man schließlich Lebensmittel konservieren – und verhalft der 1.000-jährigen einstigen Hansestadt Lüneburg zu großem Einfluss und Reichtum. Dass Lüneburg mit seiner prachtvollen Architektur heute zu den schönsten Städten Norddeutschlands zählt, hängt unmittelbar damit zusammen. Die Saline der Stadt galt als größter Industriebetrieb Mitteleuropas. Erst 1980 stellte man hier die Salzgewinnung ein.
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Mit einem dunklen Gang beginnt die spannende Zeitreise
Das Deutsche Salzmuseum Lüneburg zeigt anschaulich und sehr interessant alle Aspekte rund um die Saline, das Salz und die Auswirkungen dessen Gewinnung für die Stadt und die Region. Bei einem Besuch erleben Sie eine spannende Zeitreise vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Durch einen dunklen Gang gelangen Sie ins Untergeschoss, in dem Sie ein Becken mit sprudelnder Sole sehen. Einen Raum weiter erfahren Sie alles über die Technik einer Saline.
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Der Weg des Salzes von der Sole bis zum Endprodukt
Folgen Sie dem Weg, den das Salz nahm. Aus einem Brunnenschacht schöpfte man die Sole zunächst per Hand, später erleichterten Pumpen diesen Vorgang. Das beeindruckende Sonninsche Pumpgestänge, das als Modell ausgestellt ist, stammt vom Salinenbaumeister Ernst Georg Sonnin, der auch die Hamburger Michaeliskirche erbaut hat. Zu sehen sind zudem Siedehütten. Im Außenbereich führt das Museum das historische Salzsieden vor. Nun musste das Salz getrocknet und gesiebt werden.
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Werden Sie selbst zum Sülfmeister!
Bis zum Abtransport lagerte man das gesiebte Salz im Salzmagazin – hier finden heute im Salzmuseum Vorträge und Veranstaltungen statt. Lose oder in Tonnen wurde das Salz transportiert. Sie möchten selbst einmal Salz sieden? Kein Problem. Nach Anmeldung können Sie dies in Begleitung eines Führers im ehemaligen Waschraum ausprobieren, der noch weitgehend originalgetreu erhalten ist. Eine große Auswahl an Salz- (und auch) Pfefferstreuern in allen Farben, Formen und Varianten bereichern das Museum.
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Fühlen, schmecken, riechen – was ist Salz genau?
Um den Rohstoff Salz noch intensiver kennen zu lernen, dürfen Sie es im Deutschen Salzmuseum in Lüneburg fühlen, schmecken, riechen und unter dem Mikroskop betrachten. Ein Museum zum Anfassen – so versteht sich das Salzmuseum im Industriedenkmal Saline Lüneburg, eines der ersten Industriedenkmäler Deutschlands übrigens. Was ist Salz? Wie viel und wo gibt es Salz auf der Erde? Wie viel Salz braucht der menschliche Körper? Eine Sammlung verschiedener Salzmineralien zeigt deren Vielfalt.
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