Wümmeberg (35 km)

Radtour von Bispingen zum Aussichtspunkt Wümmeberg


viatoura - Reiseführer Deutschland

Von Bispingen fahren Sie an der Borsteler Straße entlang bis „Borstel in der Kuhle“. Auf den Weiden tummelt sich eine große Herde Hannoveraner Pferde, die zum „Hof Borstel“ gehört. Weiter geht es auf dem Fahrradweg durch die Felder bis nach Volkwardingen. Hier erreichen Sie an der Autobahn die Grenze zum Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, d.h. Fahrradfahrer und Fußgänger haben Vorfahrt auf ihrem Weg durch den hohen Mischwald.

Bis nach Sellhorn ist die Straße asphaltiert. In Sellhorn befindet sich das Niedersächsische Forstamt Sellhorn, das rund 5.000 ha Wald verwaltet und betreut. Besitzen Sie den „Bispinger Wanderpass“? Dann versäumen Sie nicht, ihn abzustempeln. Laut Wegweiser fahren Sie weiter auf breitem Waldweg zum Totengrund. Jetzt wenden Sie sich nach links und schieben das Fahrrad am Rand des Totengrundes steil bergauf. Immer haben Sie den herrlichen Blick auf die Heideflächen und die gegenüber liegenden Hänge des Totengrundes. Oben laden zahlreiche Bänke zum Verweilen ein, bevor es auf dem „Hermann-Löns-Weg“ immer am Rande der Heidefläche entlang wieder bergab geht. In Höhe des rechts stehenden Schafstalls ist das nächste Stempelhäuschen zu finden. Am breiten Steingrundweg fahren Sie links und nach kurzer Zeit rechts Richtung Oberhaverbeck durch das „Oberhaverbecker Holz“, einem wertvollen Mischwaldbestand.

Sie erreichen dann die Straße, halten sich rechts und fahren auf dem Fahrradweg durch Oberhaverbeck nach Niederhaverbeck. Vor dem „Landhaus Haverbeckhof“ verlassen Sie nach links die Straße und fahren weiter auf dem Wanderweg / Rollstuhlrundwanderweg durch weite Heideflächen, später durch Wald, bis Sie auf den Wegweiser zum „Wümmeberg“ treffen. Vom Wümmeberg hat man einen weiten Blick auf das Quellgebiet der Wümme und den Höhenrücken des „Suhorn“. (Hier wieder ein Stempelhäuschen). Sie folgen jetzt dem Wegweiser zum „Tütsberg“ (Achtung: steil bergab und bergauf) und erreichen schnell den nächsten Aussichtspunkt mit einem grandiosen Blick über die schier endlose Heide.

Der weitere Weg zum Tütsberg führt durch offene Flächen, die in den Jahren nach 1994 nach dem Abzug des britischen Militärs renaturiert wurden. Der „Tütsberg“ ist ein Landschaftspflegehof im Eigentum der zum Verein Naturschutzpark e.V. (VNP) gehörenden Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide. Achten Sie auf die Felder links und rechts des Weges, auf denen besondere Getreidesorten und Feldfrüchte nach Bioland-Kriterien angebaut werden. Im modernen Schafstall ist ganzjährig eine der insgesamt 6 Heidschnuckenherden der Stiftung Naturschutzpark zuhause. Das ehemalige Bauernhaus wird heute als Hotel und Restaurant genutzt.

Auf der Straße Richtung Scharrl fahren Sie bis zur 1. Kreuzung, dann links auf dem Waldweg bis zur Umgehungsstraße. Diese müssen Sie überqueren und kommen nach Behringen. Von hier geht es nach Bispingen zurück.

Tourenkarte:

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