1866 in Westpreußen, geboren, wuchs er als ältestes von zwölf Kindern eines Gymnasiallehrers in Deutsch-Krone/Pommern auf. Nach dem Abitur 1886 begann er erst Medizin zu studieren, wechselte aber bald zur Zoologie und brach sein Studium schließlich ganz ab. Anschließend lebte er als Journalist und freier Schriftsteller überwiegend in Hannover und der Lüneburger Heide. Als Reporter und Lokalredakteur schrieb er Naturskizzen und lokalgeschichtliche Plaudereien für verschiedene Zeitungen.
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldete er sich als Freiwilliger. Hermann Löns fiel am 26. September 1914 bei einem Sturmangriff auf Reims. Unter einem schlichten Stein inmitten des Tietlinger Wacholderhains zu Walsrode fand der Dichter der Heide, Hermann Löns, seine letzte Ruhestätte. 1893 kam er das erste Mal in die Lüneburger Heide, in dieses "wunderschöne Land", wie er die Heide so gern nannte.
Auch das Heidelied "Auf der Lüneburger Heide" stammt von Hermann Löns:
1. Auf der Lüneburger Heide In dem wunderschönen Land Ging ich auf und ging ich nieder Allerlei am Weg ich fand
Refrain: Valleri Valera ha ha ha Und Juheirassa , und juheirassa Bester Schatz , bester Schatz Denn du weißt es,weißt es ja
3. Und die Bracken und die Bellen Und die Büchse und die knallt Rote Hirsche woll'n wir jagen In dem grünen, grünen Wald
Valleri . . .
2. Brüder laßt die Gläser klingen Denn der Muskateller Wein Wird vom langen Stehen sauer Ausgetrunken muß er sein
Valleri . . .
4. Ei du Hübsche, ei du Feine Ei du Bild wie Milch und Blut Unsere Herzen woll'n wir tauschen Denn du glaubst nicht wie das tut